ISS - Die internationale RaumstationSeit November 1998 basteln Wissenschaftler aus 15 Ländern an einer Großbaustelle im All; der internationalen Raumstation ISS. Nachdem sowohl der Wettlauf zum Mond und der längste Aufenthalt im Weltraum nicht mehr die erstrebenswertesten Ziele sind und nach dem Ende des kalten Krieges auch nicht mehr die finanzielle Unterstützung vorhanden ist, haben sich die früher verfeindeten Staaten zusammengeschlossen, um in Zukunft den Weltraum gemeinsam zu erforschen. Ziel des ca. 200 Milliarden DM teuren Projektes ist eine Raumstation, dreimal größer als die MIR, mit Platz für eine 7-köpfige Besatzung und vielleicht auch mal der Ausgangspunkt für eine bemannte Mars-Mission. Zur Zeit besteht die ISS bereits aus mehreren Modulen, wie Energieversorgung, Lebenserhaltungssystemen und einem Wohnmodul. Sie ist bereits heute bewohnbar. Da jedoch nur Platz für drei Astronauten im russischen Sojus-Shuttle ist (dem derzeitgen Notausstieg), werden vorerst nur maximal drei "Besucher" an Bord sein. Seit Ende 2000 hat die ISS die ersten großen "Sonnenflügel", sodaß sie nun bei guter Sicht mit bloßem Auge von der Erde aus zu sehen ist. Damit Sie genau wissen, wann Sie zum Himmel schauen können und mit einem erfolgreichen optischen Kontakt rechnen können, finden Sie hier eine Online-Berechnung, die Ihnen mit den ständig aktualisierten Kepler-Daten der Umlaufbahn, die genauen Überflugzeiten für die nächsten 48 Stunden vorausberechnet.
ISS - Die Internationale Raumstation Bitte warten, die Berechnung kann etwas dauern ...Statt der Raumstation ISS ist auch das Hubble-Teleskop manchmal gut zu sehen.
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